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Farben des Frühlings nach Günther Förg

Nachdem die Kinder die Farben des Frühlings bereits mit unterschiedlichsten Papieren in Form einer Frühlingscollage festhielten, war es nun Zeit diese mit weiteren Utensilien auf Papier zu bannen. Wir benötigten Papier (z.B. Zeichen-,Ton- oder Transparentpapier) im DIN A3 Format, Acryl- und Wassermalfarben, Öl- und Pastellkreiden, Bunt- und Wachsmalstifte.

Als Einstieg wählte ich den musikalischen Impuls  von Edvard Grieg „Morgenstimmung“ aus Peer Gynt Suite Nr.1 op.46.

Der Klassenraum war abgedunkelt. Die Kinder nahmen eine bequeme Sitzposition ein, sie konnten die Augen schließen und lauschten zunächst nur der Musik. Währenddessen legte ich erst ein Werk, dann ein Weiteres des Künstlers Günther Förg auf den Overheadprojektor. Ein Kind nach dem anderen wurde langsam darauf aufmerksam. Die Musik ließ ich leise im Hintergrund weiterlaufen und die Kinder verbalisierten nun, welche Eindrücke und Gefühle sich durch den Klang der Musik in Kombination mit den Werken des Künstlers entwickelt haben. Es kamen Antworten, wie „Ich fühle mich gerade sehr glücklich.“, „Ich habe gedacht, ich laufe durch eine warme Sommerwiese.“ oder „Ich habe Schmetterlinge gesehen, als meine Augen zu waren.“. Danach haben wir uns die Kunstwerke nochmal ohne Musik angeschaut und versucht einen Bezug zu den verschiedenen Abschnitten des Frühlings herzustellen.
Die Gedanken, die sich in den Köpfen der Kinder entwickelt haben, galt es nun mittels der verschiedenen Materialien umzusetzen. Der Materialtisch wurde den Kindern kurz vorgestellt und stand anschließend zur freien Verfügung. Während der Arbeitsphase lief die „Morgenstimmung“ von Evard Grieg im Hintergrund. Die vielen bunten Farben huschten in unterschiedlichen Intervallen übers Papier.

Es entstanden sehr interessante Arbeiten, welche im Anschluss  in der Klassengemeinschaft präsentiert und reflektiert wurden.

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