Ausflug zum Experiminta Museum

Letzten Freitag waren meine Klasse und ich im Experiminta Museum in Frankfurt am Main. Die Kinder konnten in allen Stockwerken verschiedenste Techniken ausprobieren, mit Formen und Licht experimentieren, Brücken bauen oder andere Kinder beim Tüfteln beobachten. Der Tag ging vorbei, wie im Flug und es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Am Geobrett wurden Figuren oder Buchstaben gespannt, wie zum Beispiel mit unserem Klassentier Toni.

Hinter einer Schattenwand ging es zu, wie in der Disco :-).

Nebel formte sich durch aufsteigenden Wind in einen Strudel…

…dieser kam durch das grüne Licht noch deutlicher zum Vorschein.

 

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Jamaika in den Osterferien 2012

Tag 1

Pünktlich um 15:10 Uhr startete die Boeing der Fluggesellschaft Condor. Die 11 Stunden Flug verbrachten wir mit essen, trinken, lesen und spielen. An Schlaf war nicht zu denken, denn wir flogen zurück in die Zukunft ;-). Nach einer perfekten Landung in Montego Bay und einigen Fragen bei der Immigration, fanden wir gleich Sepp, der uns zur Spring Garden Villa brachte. Er wählte direkt den Weg durch Downtown, sodass wir gleich von den Vibes umgeben waren. Angekommen in der Villa, führte uns Sepp durch sein Reich und zeigte uns unser Zimmer. Zum Abschluss des Abends tranken wir noch eine Cola und ein kühles Red Stripe Beer und fielen müde ins Bett.

Tag 2

Nach einer unruhigen Nacht (die Hunde hier bellten uns fast um den Verstand) bekamen wir hervorragenden Kaffee und ein sehr gutes jamaikanisches Frühstück (Omlett mit Calaloo). Nun trafen wir den weiteren Gast Max. Dann folgten die üblichen „To-Do’s“ – Geld holen, Lage checken und am Strand chillen. Am Nachmittag lernten wir Sepps Sohn Freddy kennen, begutachteten den riesigen Garten mit vielen verschiedenen Früchten (Kokosnuss, Mango, Litchi, Piment, Brotfrucht, Ananas, Zitrusfrüchte). Wir tranken Kokosnussmilch von frisch geschlagenen Kokosnüssen, Lars bekam seinen ersten Jamaika-Rum mit Cola und wir aßen lecker zu Abend (Hühnchen mit Reis, Banane, Cho Cho und Yam). Den Abend ließen wir gemütlich mit Sepp, Max und einigen Rum mit Eis ausklingen.

Tag 3

Getreu dem Sprichwort „der frühe Vogel fängt den Wurm“ klingelte um 5:45 Uhr der Wecker. Nachdem wir alle Sachen zusammengepackt und einen Kaffee getrunken hatten, drückte uns Sepp ein Lunchpaket für die Fahrt in die Hand. Pünktlich um 7 Uhr startete unsere Tour in die Blue Mountains. Die Route führte über St.Anns Bay, St.Catherine, Spanish Town und Kingston.

Dort machten wir einen kurzen Halt am Bob Marley Museum und fuhren weiter, um Essen und Trinken in einem Shopping Center zu kaufen. Hier trafen wir wieder auf Max und Freddy.

Weiter ging es die Serpentinen hinauf nach Section. Untergebracht waren wir direkt bei Kaffeebauern, die uns zeigten wir der Blue Mountain Kaffee gepflückt und verarbeitet wird. Alle samt sind Rastas.

Es wurde bei unserer Ankunft die Mukke laut gedreht, Kaffee für uns gekocht, gechillt und Rum getrunken. Die Köchin des Hauses bereitete uns köstliches jamaikanisch-vegetarisches Essen zu, ganz nach Rasta Art :-). Der Einladung zur Party im Dorf konnten wir aufgrund akuter Müdigkeit nicht folgen ;-). So beobachteten wir noch ein wenig die Shining Stars (Glühwürmchen) und den tollen Sternenhimmel bis wir kurze Zeit später einschliefen.

Tag 4

Nach einer ruhigen Nacht in den Blue Mountains, beobachteten wir den Sonnenaufgang. Danach packten wir unsere Sachen und bekamen ein typisch jamaikanisches Frühstück (Toast, Rührei, frittierte Bananen und Jack Fruit) serviert. Frisch gestärkt ging es dann mit Freddy in den Holywell Nationalpark. Bis auf ein paar Studenten waren wir allein im Park und konnten die Natur genießen. Nach der Wanderung durch den Park fuhren wir zurück nach Section. Dort kroch uns bereits der Geruch von Salt Fish in die Nase. Bis das Mittagessen fertig war, zeigte uns Rasta Opi noch eine weitere Unterkunft. Diese ist noch nicht ganz fertig gebaut, aber die zukünftigen Gäste erwartet eine tolle Unterkunft mit einem fantastischen Ausblick. Wieder zurück in unserer Herberge bekamen wir den Fisch mit Reis (mit Zimt und roten Bohnen) und Cho Cho serviert. Nach einer kurzen Pause ging es dann mit Freddy und „Big Mama“ in Richtung Port Antonio. Die ersten Kilometer waren ein gewagtes Unterfangen, denn die Straßen waren nur schwer passierbar. Nach ca. 2 Stunden Autofahrt mit wunderschönem Ausblick auf die Blue Mountains, hielt Freddy an einem Wasserfall an und wir konnten eine Runde schwimmen. Weiter ging es mit dem Auto und die Straße wurde von Kilometer zu Kilometer besser. Kurz nach 17 Uhr kamen wir an unserem nächsten Ziel, dem Tropical Lagoon Resort an. Nach einem Rundgang über das Gelände und einem kurzen Besuch am Strand, aßen wir noch unsere Reste zu Abend und fielen dann auch bald fix und fertig ins Bett.

Tag 5

Heute sollte ein sehr chilliger Tag werden. Nach dem Aufstehen ging es ab zum Frühstück. Leider waren wir die letzten Tage verwöhnt worden, sodass uns das Essen nicht sehr begeistern konnte. Trotz allem gingen wir dann gut gestärkt an den Strand. Hier waren wir fast allein und genossen die Sonnenstrahlen. Schon bald überkam uns die Langeweile und wir rüsteten das Kajak und begaben uns auf den Wasserweg. Wir erkundeten die Umgebung, schossen das ein oder andere Foto und landeten mit unserem Kajak auf Monkey Island. Hier chillten wir, alberten rum und genossen einfach die Zweisamkeit, den Ausblick und das Wetter. Irgendwann stiegen wir wieder ins Kajak und ließen uns weiter treiben. Am späten Nachmittag stiegen wir in ein Route Taxi und ließen uns zu einem Supermarkt fahren. Hier holten wir vor allem Getränke und ein paar Süßspeisen. Mit vollgepackten Tüten starteten wir den Rückweg zunächst zu Fuß. Zum Glück muss man in Jamaika nicht lange auf ein freies Taxi warten und so waren wir nach kurzer Zeit wieder zurück in unserer Unterkunft. Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, begaben wir uns in das resorteigene Restaurant und ließen unseren Gaumen verwöhnen. Den Abend verbrachten wir mit Schreiben dieses Tagebuches und dann schliefen wir auch bald ein.

Tag 6

Nach einer Nacht, mit den unterschiedlichsten Wachphasen, nahmen wir abermals unser Eierfrühstück ein. Danach setzten wir uns langsam in Bewegung in Richtung Port Antonio. Ein Route Taxi brachte uns zum gewünschten Ziel (Harbour Street)…und auf einmal waren wir mitten im Getümmel. Lars feilschte direkt um eine Beenie Man LP (von 1600 auf 100 J$). Danach ging es die Titchfield Street hinauf. Wir schlenderten den Musgrave Market entlang und ließen uns vom Jamaika Flair treiben. Mitten in der Stadt trafen wir noch eine Angestellte vom Resort, die uns freundlicherweise den Weg zum Hafen beschrieb. Dort angekommen, entspannten wir für eine Weile und genossen den Ausblick. Auf dem Weg stadtauswärts, nahmen wir wieder ein Route Taxi und fuhren zurück zum Resort. Dort angekommen, aßen wir mit den örtlichen Gärtnern Starapples (jamaikanische Süßfrucht) direkt vom Baum. Anschließend chillten wir am Strand. Wir fuhren mit dem Kajak aufs Meer, um den Sonnenuntergang bildnerisch festzuhalten und machten noch das ein oder andere Foto von uns und der Blue Lagoon. Den Abend ließen wir mit Toast , Käse und Wurst ausklingen ;-).

Tag 7

Nach einer widerrum durchwachsenen Nacht, packten wir unsere Sachen und gingen zum Frühstück. Es gab, welch Überraschung, Eier ;-). Danach kam Freddy und holte uns ab. Weiter ging es in Richtung MoBay…mit einem Stop bei den Somerset Falls. Hier liefen wir zunächst zum Wasserfall hinauf und dann fuhren wir mit einem kleinen Boot direkt zum Hidden Fall.

Wir hüpften ins kühle Nass, schwammen durch den Wasserfall und kamen in eine kleine Bucht. Wir kletterten die Felsen hinauf und sprangen schließlich durch den Wasserfall in das 10 m tiefe Becken. Den Weg zurück sind wir geschwommen. Nachdem wir noch etwas relaxt haben, ging die Autofahrt weiter. Mittags machten wir Halt am Bucaneer Jerk Centre und aßen Jerk Chicken mit Festival (eine Rolle aus Polentateig). Dann fuhren wir und fuhren…in MoBay angekommen holten wir noch „wunderschöne“ Postkarten und Money Money Money. Angekommen in der Spring Garden Villa wechselten wir den Fahrer. Weiter ging es mit Sepp und Tanischa. Die Fahrt schien kein Ende zu nehmen, doch als es dunkel war, erreichten wir das Waikiki Guesthouse in Treasure Beach. Da in der Dunkelheit nicht viel zu erkennen war, zogen wir uns auch gleich erschöpft zurück und ließen den Abend mit dem restlichen Jerk Chicken und etwas Jack Fruit ausklingen.

Tag 8

Nach der ersten Nacht im Waikiki Cottage, machten wir uns auf die Suche nach einem Frühstück. Im Cottage konnten wir nicht essen, da dort gerade die Küche neu gestrichen wurde. Nach ca. 10 min Fußweg kamen wir zum „Smurfs“ wo wir ein typisch jamaikanisches Frühstück und einen super Kaffee bekamen. Auf dem Rückweg schlenderten wir am Strand entlang und genossen die Morgenfrische. Bald darauf trafen wir auch Joseph den Kapitän, mit dem wir eine Bootsfahrt zur Pelican Bar und zum Black River vereinbarten. Natürlich wollte er uns die Fahrt teurer verkaufen als üblich, aber wir blieben standhaft und bekamen den „richtigen“ Preis. Keine 30 min später saßen wir auch schon im Boot und fuhren über das Meer.

Nach ca. 25 min. Fahrt, tauchten plötzlich Delfine auf (es war eine kleine Familie). Nachdem wir einige Fotos gemacht hatten, ging es weiter zur Pelican Bar.
Dort setzten wir das andere Ehepaar ab und weiter ging die Fahrt durch den Black River.
Wir bekamen drei Krokodile zu Gesicht und eine wunderschöne Flora (Seerosen, Wasserhyazinthen und Mangroven). Auf dem Rückweg machten wir einen Zwischenhalt an der Pelican Bar (die Location ist toll, aber voll das Touri Ding, wir hatten uns nicht so wohl gefühlt). Bald startete auch schon die turbulente Rückfahrt nach Treasure Beach. Hohe Wellen und viel Wasser im Gesicht, sollten ständiger Begleiter sein. Sicher im Hafen angekommen, besorgten wir uns im örtlichen Mini-Supermarkt noch einige Lebensmittel und aßen zu Mittag. Anschließend chillten wir den Rest des Tages in der Hängematte. Zum Sonnenuntergang machten wir noch ein paar Bilder, spazierten am Sandstrand entlang und ließen den Tag ganz entspannt, mit einem kühlen Bier, in der Hängematte ausklingen.

Tag 9,10,11

Relaxen, relaxen, relaxen… am Strand, im Meer und in der Hängematte.

Tag 12

Nach einem Frühstück ohne Ei , ging es gegen 8 Uhr in Richtung der Y.S. Falls. Wir fuhren von Treasure Beach über Pedro Cross, Malvern (super Ausblick über die Südküste), Santa Cruz, durch die Bamboo Avenue bis zu den Wasserfällen.

Hier wurden wir mit Traktoren zu den Wasserfällen gebracht. Da konnten wir wieder baden, ins Wasser springen und einfach die Zeit genießen.

Gegen Mittag ging es dann weiter die Appleton Rum Tour entlang bis der große Hunger kam und wir in Christiana anhielten, um Fried Chicken zu essen. Kurz noch Geld am Bankautomaten besorgt und weiter ging die Fahrt in Richtung MoBay. Hier gab es dann noch einen kurzen Halt beim Chinesen, um das Abendessen zu besorgen und dann waren wir auch schon wieder in der Spring Garden Villa. Am Abend wurden noch eine Menge Postkarten geschrieben und dann fielen wir auch schon wieder in den Schlaf.

 

Tag 13

Nach einem reichhaltigen Frühstück bei Sepp chillten wir noch ein wenig am Pool und dann fuhren wir zu einem Farmfestival in Montpelier. Hier waren wir unter vielen Einheimischen und von dem vielseitigen Angebot begeistert. Von der Blume, über Früchte bis hin zu Gartengeräten und Nutztieren, gab es allerei zu sehen und zu kaufen. Dort fand Ann auch den Honig, der sich als Mitbringsel unserer Reisen etabliert hat. Wir kauften noch etwas Jerk Chicken und während des Verzehrs bestaunten wir das bunte Treiben auf dem Gelände. Dann ging es wieder zurück zur Villa, die zunehmend mit Gästen gefüllt war und wir entspannten am Pool und auf der Terasse.

 

Tag 14

Nach dem Aufstehen, gab es wie jeden Morgen Eier und zur Abwechslung etwas vom Schweinebraten. Gut gestärkt machten wir uns gegen 13 Uhr auf den Weg nach Negril. Die ganze Fahrt verlief entlang der Küste, durch Lucea und Green Island, vorbei an Half Moon Bay, Orange Bay und Long Bay. In Negril angekommen, gingen wir ins Cosmo’s, dass direkt am weißen Sandstrand lag. Dort stärkten wir uns mit einem Cup of Chicken Soup und einem Cup of Red Peas Soup und genossen die herrliche Aussicht. Anschließend machten wir noch einen Abstecher zum Strand und steckten unsere Füße ins Wasser, bevor es weiter ging. Vorbei an unzähligen Hotels und Restaurant, wie das Kuyaba, das Samsara oder das Mi Yard, fuhren wir auf ein großes Gelände, direkt an den Klippen. Es war ein ehemaliges Einkaufszentrum und alles stand leer. Dort konnte man die Klippen hinunter klettern und ins Meer hüpfen und wir beobachteten die Schnorchler, die sich im Wasser treiben ließen. Zurück im Auto ging die Fahrt weiter zum berühmten Rick’s Café.

Dort konnte man sich von kleinen Holzstegen, die Klippen hinab ins türkisfarbene Meer stürzen…genau das Richtige für uns (zum zuschauen ;-)). Nachdem wir unsere Fotos gemacht und uns satt gesehen hatten, traten wir langsam den Rückweg an. Wir machten einen kurzen Stop im Supermarkt, in dem wir als Mitbringsel noch Jerk Sauce kauften.

Unser nächster Halt war die Half Moon Bay. Wir schnappten unsere Badesachen und liefen zum Strand. Bis auf vier Schäferhunde, die zum „Strandinventar“ gehörten, war dort niemand…herrlich :-). Als die Sonne langsam unterging, packten wir die Handtücher wieder ein und fuhren zurück nach MoBay.

Ein Wolkenbruch unterwegs, ließ die Straßen teilweise im Wasser verschwinden…kurzzeitig kam das Gefühl auf, wir säßen in einem U-Boot, dass durchs Wasser schwimmt ;-). In der Spring Garden Villa angekommen, gab es leckeren Fisch mit Okraschoten und Brotfrucht und wir ließen unseren letzten Abend mit den anderen Gästen ausklingen.

 

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Lederkette und passende Ohrstecker

Anlässlich eines Geburtstagsgeschenks für meine Schwester, habe ich eine Kiste mit Lederresten bestellt und gehofft,dass ein langes schwarzes Stück dabei ist. Und tatsächlich wurde ich in der großes Kiste fündig.

Um das Lederstück ordentlich zurecht zu schneiden, habe ich mir eine Schablone angefertigt. Mit einem Cutter schnitt ich das Leder auf einer festen Unterlage in Form.

Anschließend war der Verschluss an der Reihe. Ich habe einen „S-Haken Verschluss“ gewählt, um einen angemessenen Kontrast zum massiv wirkenden Lederelement der Kette herzustellen. Den S-Haken schmiedete ich aus einem 3 x 1,5 x 60 mm starken Blechstreifen aus Silber. Die Verschlusskappen sind aus einem 0,5 mm starken Silberblech gefertigt. Die Enden der Lederkette habe ich mit einem Zweikomponentenkleber in die Verschlusskappen eingeklebt.

Damit die Kette nicht ganz für sich allein steht, fertigte ich passende Ohstecker aus Silber an. Dazu schlug ich aus einem runden Aushauer je zwei Kreise mit dem Hammer. In einer Kugelanke und mit einem Kugelpunzen tiefte ich diese auf. Aus zwei runden Teilen sägte ich je einen kleineren Kreis aus, um später die Lederknoten sichbar werden zu lassen. Die aufgetieften Kreise lötete ich zusammen. Die Rückseite habe ich mit einem Silberstift versehen. Anschließend klebte ich die Lederknoten ein.

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Augentiere nach Otmar Alt

Die Kinder einer ersten Klasse wollten unbedingt ihren Wassermalkasten benutzen und alle Farben ausprobieren. Ich zeigte ihnen deshalb in einer Powerpointpräsentation den „Uhu“, die „Mondeule“ und „das Augentier“ des Küstlers Otmar Alt. Wir betrachteten zunächst die Kunstwerke und stellten Vermutungen an, welche Tiere abgebildet sein könnten. Anschließend erarbeiteten wir verschiedene Gestaltungs- und Farbmerkmale der Kunstwerke. Aus denen ergab sich der Arbeitsauftrag für die spätere Arbeitsphase: der Entwurf und die Gestaltung eines eigenen Augentieres. Bevor die Kinder loslegen konnten, habe ich noch den Umgang mit dem Wassermalkasten eingeführt und erstaunlicherweise gab es keine größeren Katastrophen, nur hier und da viel mal ein Wasserbecher um.

Um die Augentiere zu malen, brauchten die Kinder einen Kittel, einen Zeichenblock, einen Wasserbecher, Wasserfarben, Pinsel und Zeitungspapier zum Abdecken der Tische. Einige zeichneten sich ihre Augentiere mit Bleistift vor, andere legten gleich mit ihrem Pinsel und den Wasserfarben los und experimentierten etwas.

Um die Kinder an das Reflektieren der eigenen Arbeit und das Überarbeiten der selbst erstellten Bilder heranzuführen, leite ich die Kunststunden mit einem Sitzkreis ein, der bereits ritualisiert ist mit den Fragen „Woran werde ich heute weiter arbeiten?“, „Wobei brauche ich Hilfe?“ und „Wie kann diese Hilfe aussehen?“

Die Augentiere der Kinder sind sehr unterschiedlich und farbenfroh ausgefallen.

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Blumengrüße

Heute sendete mir mein Mann ganz liebe Blumengrüße, damit ich schnell wieder gesund und fit werde. Ich freue mich sooo sehr über die wunderschönen Blumen…und…mir gehts gleich schon viel besser.

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Post für mich

Als ich heute nach Hause kam und den Briefkasten öffnete, war ich plötzlich etwas aufgeregt: „Post für mich!“ Schnell lief ich nach Oben, legte meine Taschen und den Rucksack ab und laß meinen Brief. Ein Lächeln machte sich in meinem Gesicht breit und erfüllte mich für den restlichen Tag mit großer Freude. Schöne Briefe bekommen…fetzt.

Dieser Brief ist von einer ehemaligen Schülerin aus meiner Referendariatszeit.

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Farben des Frühlings nach Günther Förg

Nachdem die Kinder die Farben des Frühlings bereits mit unterschiedlichsten Papieren in Form einer Frühlingscollage festhielten, war es nun Zeit diese mit weiteren Utensilien auf Papier zu bannen. Wir benötigten Papier (z.B. Zeichen-,Ton- oder Transparentpapier) im DIN A3 Format, Acryl- und Wassermalfarben, Öl- und Pastellkreiden, Bunt- und Wachsmalstifte.

Als Einstieg wählte ich den musikalischen Impuls  von Edvard Grieg „Morgenstimmung“ aus Peer Gynt Suite Nr.1 op.46.

Der Klassenraum war abgedunkelt. Die Kinder nahmen eine bequeme Sitzposition ein, sie konnten die Augen schließen und lauschten zunächst nur der Musik. Währenddessen legte ich erst ein Werk, dann ein Weiteres des Künstlers Günther Förg auf den Overheadprojektor. Ein Kind nach dem anderen wurde langsam darauf aufmerksam. Die Musik ließ ich leise im Hintergrund weiterlaufen und die Kinder verbalisierten nun, welche Eindrücke und Gefühle sich durch den Klang der Musik in Kombination mit den Werken des Künstlers entwickelt haben. Es kamen Antworten, wie „Ich fühle mich gerade sehr glücklich.“, „Ich habe gedacht, ich laufe durch eine warme Sommerwiese.“ oder „Ich habe Schmetterlinge gesehen, als meine Augen zu waren.“. Danach haben wir uns die Kunstwerke nochmal ohne Musik angeschaut und versucht einen Bezug zu den verschiedenen Abschnitten des Frühlings herzustellen.
Die Gedanken, die sich in den Köpfen der Kinder entwickelt haben, galt es nun mittels der verschiedenen Materialien umzusetzen. Der Materialtisch wurde den Kindern kurz vorgestellt und stand anschließend zur freien Verfügung. Während der Arbeitsphase lief die „Morgenstimmung“ von Evard Grieg im Hintergrund. Die vielen bunten Farben huschten in unterschiedlichen Intervallen übers Papier.

Es entstanden sehr interessante Arbeiten, welche im Anschluss  in der Klassengemeinschaft präsentiert und reflektiert wurden.

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Ohrringe aus Soft Touch Schmucksteinen

Nach der Anfertigung meines Wiedereinstiegs-Schmuckstückes, habe ich die Soft-Touch-Schmucksteine für mich entdeckt. Sie leuchteten mich so farbenfroh und frühlingshaft an, so dass ich nicht widerstehen konnte. Die runde und auf der Rückseite abgeflachte Form der Steine verleitete mich dazu, eine einfache Fassung aus Silber anzufertigen. Sie unterstreicht den Stein ohne viel Schnörkel. An die Fassung lötete ich noch einen Stift und schon waren die Ohrringe fertig. Ein Hingucker für die sonnigen Frühlingstage.

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Experimentieren mit Stempeln

Den Kindern meines Vorlaufkurses stellte ich Papier und Motivstempel zur Verfügung. Zunächst stöberten sie in der Stempelkiste und schauten sich die Motive an, während im Hintergrund meditative Musik spielte. Als die Orientierungs- und Erkundungsphase abgeschlossen war, begann das Experimentieren. Zu klassischer Musik wirbelten die Stempel über das Papier.

Kleine Motorradstempel rutschten quer über das Papier und ließen plötzlich Straßen entstehen. Aus Autostempeln entstand ein ganzer Wirbelsturm. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Die Motive der Stempel gerieten immer mehr in den Hintergrund und das Experimentieren gewann an Bedeutung. Es sind dabei sehr interessante Arbeiten entstanden.

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Tila Beads gold-green metallic

Nach jahrelanger Goldschmiedepause, habe ich nun wieder die Möglichkeit in einer ganz tollen Werkstatt, meine Ideen umzusetzen und viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen zu können. Ich wollte mit einem einfachen Schmuckstück aus Silber anfangen, um erstmal wieder ein Gefühl für das Goldschmiedehandwerk zu bekommen. Die quadratische Form war doch sehr anspruchsvoll für den Anfang, aber es hat funktioniert. Zunächst enstanden die Ohrringe in Würfelform. Danach fertigte ich einen Anhänger an, der mir dann doch zu klein und mickrig vorkam und ich verwarf diese Idee. Anschließend kam mir der Gedanke mehrere Tila Beads aneinander zu reihen. Gedacht, getan und am Ende enstand ein doch recht ansehnliches Wiedereinstiegs-Schmuckstück.

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